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Wissenswertes
FACHANWALT FÜR ARBEITSRECHT FÜR GANZ NRW 

Fristen 

  •  Erklärung des Arbeitnehmers bei einer ihm gegenüber ausgesprochenen Änderungskündigung mit folgender Frist: innerhalb der Kündigungsfrist, spätestens  3 Wochen ab Zugang der Änderungskündigung,
  • AGG-Frist: 2 Monate ab Zugang der Ablehnung, in sonstigen Fällen ab Kenntnis der Benachteiligung
  • Anfechtung des Aufhebungsvertrages bei arglistiger Täuschung oder widerrechtlicher Drohung: 1 Jahr nach Datum des Aufhebungsvertrages
  • Befristung (Entfristungsklage): spätestens 3 Wochen nach Befristungsablauf
  • Fristlose Kündigung durch den Arbeitgeber: muss spätestens binnen 2 Wochen ab Kenntnis des Kündigungsgrundes (wichtiger Grund) dem Arbeitnehmer beweissicher zugehen
  • Kündigungsschutzklage: spätestens 3 Wochen nach Zugang der Kündigung
  • Widerspruch gegen einen Betriebsübergang: spätestens 1 Monat ab Zugang der Unterrichtung nach § 613a Ab­satz 5 BGB
  • Verringerung der Arbeitszeit, Reaktion des Arbeitgebers: Die Entscheidung des Arbeitgebers über die Verringerung der Arbeitszeit muss der Arbeitgeber spätestens 1 Monat vor dem gewünschten Beginn dem Arbeitnehmer schriftlich mitteilen
  • Wiedereinstellungsanspruch: zeitliche Grenze. Jedenfalls im Falles eines sich nachträglich ergebenden Betriebsübergangs Geltendmachung (sollte in jedem Fall durch entspr. Klage erfolgen) noch während des Arbeitsverhältnisses oder zumindest unverzüglich nach Kenntniserlangung von den den Betriebsübergang ausmachenden tatsächlichen Umständen entspr. § 613a Abs. 6 BGB. Darüber hinaus gilt die zeitliche Grenze der Verwirkung.

Schriftform erforderlich

  • Antrag auf Elternzeit
  • Aufhebungsvertrag, Befristung, Kündigung, ­Kündigungsgrund muss schriftlich in der Kündigung eines Auszubildenden nach der Probezeit aufgeführt sein, Verringerung der Arbeitszeit, Reaktion des Ar­beitgebers: Die Entscheidung des Arbeitgebers über die Verringerung der Arbeitszeit muss der Arbeitgeber spätestens 1 Monat vor dem gewünschten Beginn dem Arbeitnehmer schriftlich mitteilen

Was man machen sollte

  • Prozesskostenhilfe: Wenn Sie nach Einreichung der Prozesskostenhilfeerklärung beim Anwalt umziehen, neue Adresse dem Anwalt und dem Gericht mitteilen
  • Überstunden: Tabelle über geleistete Überstunden tageweise führen, Auflistung der täglichen Arbeitszeit von ... bis ... Uhr, unter Umständen Einzeltätigkeiten an den einzelnen Tagen auflisten + wer kann die Arbeitszeiten/Überstunden später notfalls bestätigen
  • Zeugnis: vom Anwalt checken lassen (statt durch nicht praxisbezogener in das Internet gestellter Programme

Was man nicht machen sollte

  • Abmahnung: eigene Gegendarstellung verfassen und beim Arbeitgeber einreichen. Statt dessen eigene Stellungnahme nur als internen Vermerk erstellen, diese aber nicht dem Arbeitgeber zukommen lassen, sondern erst zum Anwalt
  • Aufhebungsvertrag unterschreiben: führt zur Sperrzeit. Erst zum Anwalt!
  • Ausstehender Lohn: sich auf längere Debatten mit dem Arbeitgeber einlassen. Statt dessen zeitnah zum Anwalt.
  • Mobbing: umfangreicher Schriftwechsel mit dem Arbeitgeber. Statt dessen zum Anwalt
  • Notarielles oder einfaches Schuldanerkenntnis unterschreiben
  • Selbst kündigen: Führt grundsätzlich zur Sperrzeit. Erst zum Anwalt

 Für eine arbeitsrechtliche Beratung benötige ich - soweit vorhanden -

  • den Arbeitsvertrag
  • die letzten 3 Lohnabrechnungen
  • im Fall einer Kündigung diese
  • etwaige Unterlage über eine Rechtsschutzversicherung
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