Meine JustiTia ist weder blind noch unbewaffnet

RA Dr. Kröner · Fachanwalt für Arbeitsrecht

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Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Kröner in Hamm

Wissenswertes

Fachanwalt für Arbeitsrecht für ganz NRW

 Fristen

  • Er­klä­rung des Ar­beit­neh­mers bei einer ihm ge­gen­über aus­ge­spro­che­nen Än­de­rungs­kün­di­gung mit fol­gen­der Frist: in­ner­halb der Kün­di­gungs­frist, spä­tes­tens 3 Wo­chen ab Zu­gang der Än­de­rungs­kün­di­gung,
  • AGG-Frist: 2 Mo­na­te ab Zu­gang der Ab­leh­nung, in sons­ti­gen Fäl­len ab Kennt­nis der Be­nach­tei­li­gung
  • An­fech­tung des Auf­he­bungs­ver­tra­ges bei arg­lis­ti­ger Täu­schung oder wi­der­recht­li­cher Dro­hung: 1 Jahr nach Datum des Auf­he­bungs­ver­tra­ges
  • Be­fris­tung (Ent­fris­tungs­kla­ge): spä­tes­tens 3 Wo­chen nach Be­fris­tungs­ab­lauf
  • Frist­lo­se Kün­di­gung durch den Ar­beit­ge­ber: muss spä­tes­tens bin­nen 2 Wo­chen ab Kennt­nis des Kün­di­gungs­grun­des (wich­ti­ger Grund) dem Ar­beit­neh­mer be­weis­si­cher zu­ge­hen
  • Kün­di­gungs­schutz­kla­ge: spä­tes­tens 3 Wo­chen nach Zu­gang der Kün­di­gung
  • Wi­der­spruch gegen einen Be­triebs­über­gang: spä­tes­tens 1 Monat ab Zu­gang der Un­ter­rich­tung nach § 613a Ab­satz 5 BGB
  • Ver­rin­ge­rung der Ar­beits­zeit, Re­ak­ti­on des Ar­beit­ge­bers: Die Ent­schei­dung des Ar­beit­ge­bers über die Ver­rin­ge­rung der Ar­beits­zeit muss der Ar­beit­ge­ber spä­tes­tens 1 Monat vor dem ge­wünsch­ten Be­ginn dem Ar­beit­neh­mer schrift­lich mit­tei­len
  • Wie­der­ein­stel­lungs­an­spruch: zeit­li­che Gren­ze. Je­den­falls im Fal­les eines sich nach­träg­lich er­ge­ben­den Be­triebs­über­gangs Gel­tend­ma­chung (soll­te in jedem Fall durch entspr. Klage er­fol­gen) noch wäh­rend des Ar­beits­ver­hält­nis­ses oder zu­min­dest un­ver­züg­lich nach Kennt­nis­er­lan­gung von den den Be­triebs­über­gang aus­ma­chen­den tat­säch­li­chen Um­stän­den entspr. § 613a Abs. 6 BGB. Dar­über hin­aus gilt die zeit­li­che Gren­ze der Ver­wir­kung.

 Schriftform erforderlich

  • An­trag auf El­tern­zeit
  • Auf­he­bungs­ver­trag, ­Be­fris­tung­, Kün­d­i­g­u­n­g, ­K­ü­n­d­i­g­u­n­g­s­g­r­u­nd muss schrift­lich in der Kün­di­gung eines Aus­zu­bil­den­den nach der Pro­be­zeit auf­ge­führt sein, ­Ver­rin­ge­rung der Ar­beits­zeit, Re­ak­ti­on des Ar­beit­ge­bers: Die Ent­schei­dung des Ar­beit­ge­bers über die Ver­rin­ge­rung der Ar­beits­zeit muss der Ar­beit­ge­ber spä­tes­tens 1 Monat vor dem ge­wünsch­ten Be­ginn dem Ar­beit­neh­mer schrift­lich mit­tei­len

 Was man machen sollte

  • Pro­zess­kos­ten­hil­fe: Wenn Sie nach Ein­rei­chung der Pro­zess­kos­ten­hil­fe­er­klä­rung beim An­walt um­zie­hen, neue Adres­se dem An­walt und dem Ge­richt mit­tei­len
  • Über­stun­den: Ta­bel­le über ge­leis­te­te Über­stun­den ta­ge­wei­se füh­ren, Auf­lis­tung der täg­li­chen Ar­beits­zeit von ... bis ... Uhr, unter Um­stän­den Ein­zel­tä­tig­kei­ten an den ein­zel­nen Tagen auf­lis­ten + wer kann die Ar­beits­zei­ten//Über­stun­den spä­ter not­falls be­stä­ti­gen
  • Zeug­nis: vom An­walt che­cken las­sen (statt durch nicht pra­xis­be­zo­ge­ner in das In­ter­net ge­stell­ter Pro­gram­me

 Was man nicht machen sollte

  • Ab­mah­nung: ei­ge­ne Ge­gen­dar­stel­lung ver­fas­sen und beim Ar­beit­ge­ber ein­rei­chen. Statt des­sen ei­ge­ne Stel­lung­nah­me nur als in­ter­nen Ver­merk er­stel­len, diese aber nicht dem Ar­beit­ge­ber zu­kom­men las­sen, son­dern erst zum An­walt
  • Auf­he­bungs­ver­trag un­ter­schrei­ben: führt zur Sperr­zeit. Erst zum An­walt!
  • Aus­ste­hen­der Lohn: sich auf län­ge­re De­bat­ten mit dem Ar­beit­ge­ber ein­las­sen. Statt des­sen zeit­nah zum An­walt.
  • Mob­bing: um­fang­rei­cher Schrift­wech­sel mit dem Ar­beit­ge­ber. Statt des­sen zum An­walt
  • No­ta­ri­el­les oder ein­fa­ches Schuld­an­er­kennt­nis un­ter­schrei­ben
  • Selbst kün­di­gen: Führt grds. zur Sperr­zeit. Erst zum An­walt

 Für eine ar­beits­recht­li­che Be­ra­tung be­nö­ti­ge ich -so­weit vor­han­den-

  • den Ar­beits­ver­trag
  • die letz­ten 3 Lohn­ab­rech­nun­gen
  • im Fall einer Kün­di­gung diese
  • et­wai­ge Un­ter­la­ge über eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung